Wir falten, heften auf Bünde, runden den Rücken und beziehen mit Leder. Alte Bücher reparieren wir, neue binden wir maßan — und marmorieren die Vorsätze von Hand.
Nicht maschinell und auf einmal, sondern Bogen für Bogen und von Hand — damit das Buch Generationen überdauert.
Die Bogen werden zu Lagen gefalzt und von Hand mit Nadel und Faden auf Bünde geheftet. Es entsteht ein fester Buchblock.

Der Rücken wird gerundet, mit Gaze verstärkt und am Kopf und Schwanz ein Kapital angenäht — Verstärkung und Verzierung.

Zuschnitte aus Pappe werden mit Leinen, Papier oder Leder bezogen. Das Vorsatzblatt verbindet den Block mit den Deckeln.

Der Titel wird mit erhitzten Stempeln durch Goldfolie auf den Rücken und die Deckel geprägt. Blindprägung und Vergoldung.

Papier entsteht durch Eintauchen in Farben, die auf der Oberfläche eines Kleisterbads verteilt sind. Jeder Bogen ist anders — daher eignet es sich für Vorsatzpapiere, wo jedes Buch ein Unikat sein soll.



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